Volksmusik zwischen Tradition und neuen Klangwegen
Beim heurigen Amselsingen begegnen sich Ensembles, die die alpenländische Volksmusik auf unterschiedliche Weise leben und weiterentwickeln. Verwurzelt in der Tradition und zugleich offen für neue Klangfarben gestalten die Mitwirkenden einen abwechslungsreichen Abend voller musikalischer Vielfalt.
Das Männerensemble StimMen aus Südtirol verbindet unter der Leitung von Michael Braun traditionelle Mundart mit modernen Barbershop-Klängen. Mit musikalischer Vielseitigkeit, klanglicher Präzision und einer guten Portion Humor überschreiten die Sänger bewusst stilistische Grenzen und begeistern ihr Publikum weit über die Heimat hinaus.
Männerensemble StimMen
Die Göllwurz’n Musi, deren Mitglieder am Fuße des Hohen Göll und somit im Tennengau beheimatet sind, pflegt seit mehr als vier Jahrzehnten unverfälschte Volksmusik. Besonders die Kompositionen von Günther Gruber prägen den charakteristischen Stil der Gruppe, der sowohl in der Tanzlmusik- als auch in der Weisenbläserbesetzung hörbar wird.
Göllwurz’n Musi
Der InHofer Dreigesang aus dem Salzburger Tennengau singt seit über zwanzig Jahren gemeinsam. Für alle drei Sängerinnen war das Singen bereits in der Kindheit der erste Zugang zur alpenländischen Volksmusik. Mit großer Freude gestalten sie weltliche und kirchliche Anlässe im Jahreslauf und widmen sich dabei sowohl überlieferten Liedern als auch neu entdeckten musikalischen Schätzen.
InHofer Dreigesang
Mit HolzArt aus Kärnten und Osttirol betritt ein außergewöhnliches Ensemble die Bühne. Ein klassisches Holzbläserquintett, ergänzt durch feine Harfenklänge, eröffnet neue Perspektiven auf die Volksmusik. Erst Ende 2024 zusammengefunden, begeistern die Musikerinnen und Musiker mit Neugier, Spielfreude und einem Klangbild, das in dieser Form selten zu hören ist.
HolzArt
Die Volksmusikgruppe Gstrich’n Vui aus der Steiermark besteht seit 2018 und stellt die Freude am gemeinsamen Musizieren in den Mittelpunkt. Harmonische Geigenstimmen, der warme Klang von Bass- und B-Klarinette sowie die schwungvolle Begleitung von Harmonika und weiteren Instrumenten verschmelzen zu einem lebendigen Gesamtklang. Eigene Arrangements traditioneller Stücke verleihen der Gruppe ihren unverwechselbaren Stil.
Gstrich’n Vui
Einen besonderen Akzent setzt der Ellauer Dreigesang. Die drei jungen Sängerinnen nehmen als Gewinnerinnen des Salzburger Volksmusikpreises 2026 am Amselsingen teil. Hervorgegangen aus den Salzburger Hirtenkindern stammen sie aus Elsbethen und dem Kuchler Ortsteil Kellau, woraus sich auch ihr Gruppenname ableitet. Im Mittelpunkt steht der dreistimmige Gesang, mitunter begleitet von Steirischer Harmonika, Geige und Gitarre.
Ellauer Dreigesang
Die musikalische Leitung des Amselsingens liegt in den Händen von Martina Mayr, Klaus Vinatzer und Caroline Koller, die auch wieder als Moderatorin durch den Abend führen wird. Hauptverantwortlich für die Organisation ist Theresia Saller von der Stadtgemeinde. Kartenreservierung und Infos unter amselsingen@bischofshofen.at oder Tel. 06462/2801-22. Auch Geschenkgutscheine stehen als Idee für ein besonderes Präsent zur Verfügung.